Rethra Vrelag

Rethra Verlag Neubrandenburg

Rethra Verlag

Neuveröffentlichungen

Die Flugmedizinische Reihe des Verlages wurde 2008 um das Handbuch "60 Jahre Flugmedizin" ergänzt, an dem zahlreiche namhafte Flugmediziner mitgearbeitet haben.

Rethra Verlag Neubrandenburg

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Der Verlag wurde zum 1. Juli 2003 gegründet und wählte als GbR den Namen Rethra in Verbundenheit zur Regionalgeschichte (Es handelt sich nicht um eine Nachfolgegründung eines vormals in Rostock ansässigen gleichnamigen Verlages). Die Namensrechte liegen einzig beim Rethra Verlag Neubrandenburg GbR (RVN).

 

Fachliteratur aus Neubrandenburg

Wissenswertes zum Namen Rethra

Die Region am Tollensesee verweist auf eine wechselvolle Geschichte. Seit rund 10.000 besiedelt waren es um die Zeitwende die Germanen, die sich 600 v. Chr. bis 600 n. Chr. am langgezogenen See mit seinen Steilufern niederliessen, bevor für rund 600 Jahre slawische Völker dominierten. Die Redarier bildeten mit den großen Stämmen der Kessiner, Zirzipaner und Tollensern u.a. den sogenannten Lutizenbund, dessen politische und gesellschaftliche Zentrum in der slawischen Frühstadt Rethra am Südufer des Tollensesees an der Lieps lag. 1068 wurde das Heiligtum in Rethra zerstört, die Redarier nachfolgend entscheidend geschwächt und die Region 1160 an Pommern angeschlossen. Mit der Übereignung des Landes Stargard von Pommern an Brandenburg in 1236 setzte die deutsche Zuwanderung ein, 1248 wurde dann der Stiftungsbrief für das am Nordufer des Tollensesees gelegenen Neubrandenburg ausgestellt. Diese Stadt „der vier Tore“ verfügt heutzutage über eine gut erhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung mit einem geschlossenen Wall-Graben-System und den unverwechselbaren Wiekhäusern (Wehrtürmen) und besinnt sich auch seiner slawischen Vorgängerstadt am Ufer des Tollensesees.

Die mecklenburgische Landschaft ist geprägt von weit über 1000 Seen. Einer der schönsten von ihnen ist der 17 Quadratkilometer große Tollensesee. Er befindet sich im Osten Mecklenburgs und ist das "grüne Herz" der am Nordufer gelegenen Stadt Neubrandenburg. Sein Name leitet sich von dem Slawischen "dolenzia" (das bedeutet Niederung) ab.
Das Tollensetal mit dem Tollensesee entstand in der letzten Eiszeit. Durch Gletscherwanderung und Schmelze wurde die Talform des Tollensetales geprägt und der Tollensesee, sowie die Tollense gebildet. Nördlich des Tollensesees verlandete das Tal im Verlauf des Holozäns und wurde zum Niedermoor ("Tollensewiesen"). Größtenteils wird der See über- und unterirdisch vom Ostufer her gespeist.
Sein Fischreichtum zog seit vielen Jahrhunderten die Slawischen Stämme an, um sich an diesem See niederzulassen. Auch Ritter Herbort von Raven fand 1248 am Nordufer einen perfekten Standort für sein "Neues Brandenburg". Die Fischerei war neben dem Ackerbau eine Hauptnahrungsquelle der Neubrandenburger. Ein besonderer Leckerbissen war seit jeher der Aal, der vor allem im 13. Jahrhundert in der Fastenzeit ein bevorzugter "Ratsfisch" war. Der Verlag ist in der Aalstrasse am Tollenseufer ansässig.